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Bronze
für Michelle und Dominik Vetter
Die
diesjährigen Deutschen Meisterschaften im Ju-Jutsu fanden in
Aschersleben (Sachsen-Anhalt) statt. Die besten Kämpfer jeder
Klasse qualifizieren sich an den vier
Gruppenmeisterschaften (Süd, West, Nord und Ost) für dieses
Turnier. Mit Hochspannung wurde daher dem Jahreshighlight der
meisten Athleten entgegengefiebert.
Im
Duo traten bei der Jugend U18 Florian Sonntag, Doppelstarter
Dominik Vetter und Michelle Vetter an. In der Klasse U21 Men
vertraten die Bundeskaderathleten Marcel Holley mit Nicolas
Teichtweier den TSV Staffelstein.
Duo
der Jugend U18
Die
TSV-Athleten Dominik Vetter und Florian Sonntag waren hoch
motiviert. Gegen die Paarungen aus Aschersleben und Stolberg
konnten sie sich souverän durchsetzen und beide Kämpfe für sich
entscheiden. Dadurch zogen die Badstädter als Poolsieger direkt
ins Finale ein. Hier trafen sie auf das erfahrene Bundeskaderpaar
Marcel Salachow und Michael Bovan aus Dillingen. Florian Sonntag
und Dominik Vetter zeigten noch einmal, weshalb sie sich für das
Turnier qualifiziert haben, was sich auch in den Wertungen
wiederspiegelte. Das TSV-Duo war dem Dillinger-Paar diesmal dicht
auf den Fersen, so dass sie sich am Ende nur mit geringem
Punkteunterschied geschlagen geben mussten. Glücklich konnten sie
ihren ersten Deutschen Vize-Meistertitel mit nach Hause nehmen.
Die
Zweite Paarung im Duo mixed, Michelle Vetter mit Ihrem Bruder
Dominik Vetter, zeigte sich ebenfalls in Bestform. Mit viel Biss kämpften
sich die Staffelsteiner durch 3 Kämpfe gegen Vorsfelde, Kronach
und Bernburg. Mit einer sichtlichen Steigerung und einem Sieg
gegen Bernburg errangen Michelle und Dominik Vetter die
Bronze-Medaille. Interesse
zeigte bereits zum 3. Mal der Bundestrainer an der Mixed-Paarung.
Wir dürfen gespannt sein, was daraus wird.
 
Duo
der U21 Men
Hier
traten die erfahrenen TSV-Athleten Nicolas Teichtweier und Marcel
Holley an. Die Paarung musste sich erneut in einer hochkarätig
besetzten Klasse behaupten. Ihre Vorrundenkämpfe gegen Niederroth
und Esting konnten sie für sich entscheiden. Im Finale traf das
TSV-Duo auf das Badener Bundeskaderpaar Manuel Spindel und Michael
Kunz vom Dokan Bühl. Marcel Holley und Nicolas Teichtweier
lieferten sich mit den Gegnern ein spannendes Duell, bei dem beide
Paarungen immer wieder gleichauf lagen. Am Ende ging es wegen
Punktegleichstand in die Verlängerung. Beide Teams spielten ihre
Vorzüge noch einmal aus, das Badener Paar in Ausdruck und Technik
und das heimische Duo in Schnelligkeit und Ausdruck. Am Schluss
unterlagen Nicolas Teichtweier und Marcel Holley unglücklich mit
nur einem halben Punkt Unterschied. Dennoch konnten auch sie sich
über einen Deutschen Vizetitel freuen.
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